Foto: ROLDA Germany

Liebe ROLDA-Unterstützer,

vor kurzem erreichte uns wieder ein Brief von Dana – der Gründerin von ROLDA in Galati -, in dem sie um weitere Mithilfe aus Deutschland bat. Wir möchten dir das nicht vorenthalten, deshalb lies doch einfach selbst:

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Liebe Hundefreunde in Deutschland,

im Jahr 2016 wurden wir in einen Gerichtsprozess mit einem großen ortsansässigen Stahlhersteller hineingezogen. Der Grund: Das Unternehmen hat einseitig den Vertrag mit ROLDA gebrochen, in dem verankert ist, dass dieser die Unterbringung, die medizinische Versorgung für ca. 200 Hunde gewährleistet, die in der Nähe des Betriebsgeländes heimatlos umher streunern.

Wir von ROLDA müssen uns jetzt leider auf lange und schwierige Verhandlungen bei Gericht einstellen. Dennoch fühlen wir die moralische Verpflichtung, unsere stummen Freunde in diesem Prozess in ihren Interessen zu vertreten und sie jetzt nicht im Stich zu lassen.

Das Ergebnis des einseitigen Vertragsbruches war, dass 200 Hunde, darunter viele Hundemütter mit ihren Welpen, ohne Nahrung ohne medizinische Versorgung, sich selbst überlassen, fast wieder auf der Straße gelandet wären.

Uns wurde an dem Zufluchtsort für die Hunde, dem Platz, den ROLDA in Partnerschaft und Absprache mit dem Stahlproduzenten aufgebaut hatte, über Nacht das Wasser abgestellt. Die Folge daraus: Wir konnten die Boxen nicht mehr reinigen. Ebenso standen wir von einem Moment zum anderen ohne jegliche finanzielle Hilfe und Unterstützung da – Hilfe, die uns allerdings zuvor fest zugesagt worden war.

Die Hunde waren für den stahlproduzierenden Betrieb plötzlich nur noch ABFALL!

ROLDA schickte mehrere Petitionen zum Besitzer des Stahlwerkes – Lakhsmi Mittal, der einer der reichsten Männer auf dieser Welt ist! Wir baten ihn darum, gemeinsam eine gute Lösung für diese Hunde zu finden. Aber er hüllte sich in Schweigen und strengte stattdessen mit seinen riesigen Ressourcen einen Gerichtsprozess gegen uns an!!

Unser Rechtsanwalt erwartet, dass beide Prozesse bis zum Ende nächsten Jahres zu unserem Erfolg ausgehen werden. Aber bis das Prozessende erreicht ist, ist es jeden Monat physisch und emotional sehr erschöpfend und belastend für mich und das ganze Team von ROLDA. Denn wir müssen jeden Monat die ca. 10.000 Euro zusammen bringen, um vernünftig für unsere heimatlosen Hunde sorgen zu können, die ganz auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Es ist jetzt schon der zweite Sommer, den wir so durchstehen müssen. Das belastet leider auch die große Freude, die wir grundsätzlich mit unserer Arbeit verbinden. Denn wir haben immer wieder Angst, es eines Tages nicht mehr weiter schaffen zu können.

Bitte missversteht mich jetzt nicht:

Jeder – auch ich – verdient seinen Urlaub, seine Ferien ohne irgendwelche Schuldgefühle. Dennoch gebe euch auch einen Zustandsbericht über die Fakten und die Lage hier, so dass ihr versteht, warum wir mit unseren Hunden bei ROLDA eine ganz schwere Zeit durchmachen…

Wir verzichten derzeit auf unseren Urlaub, weil wir aus unserer Verantwortung heraus die Tiere nicht allein lassen können und wollen. Das lebenslängliche Versprechen, immer für die Tiere, die wir gerettet haben, da zu sein, nimmt jeden von uns in die volle Verantwortung.

Ich gebe sie nicht auf, ich will für meine Hunde kämpfen, vielleicht noch ein Jahr, bis dieser Prozess für uns gewonnen ist!

Ich wende mich an eure Hilfsbereitschaft, euer Mitgefühl, eure Großzügigkeit und Mitverantwortung. Ich bitte euch sehr, uns wieder mit einer Spende zu unterstützen und ich hoffe, dass ihr uns auch weiter zur Seite stehen werdet, bis die Gerichtsverfahren für uns erfolgreich abgeschlossen sind.

Solange werden das ROLDA Team und ich den Hunden sichere Zuflucht und Lebenshilfe geben.

Mit euch zusammen fühle ich mich stark, in Gegenwart meiner Hunde bin ich nie allein.

Für nur 10 Euro können wir einen Hund einen ganzen Monat mit Futter versorgen! Bitte spendet noch heute!

Beste Grüße von

Dana Costin, der Gründerin von ROLDA

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